„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“
1. Januar 2018
Jemand hat einmal gesagt: »So, wie Durst auf die Existenz von Wasser hinweist, so weist unsere Sehnsucht nach Gott auf dessen Existenz hin.« Darum geht es in der Jahreslosung 2018: Durst – Wasser – Gott.
Umsonst – der Doppelsinn dieses Wörtchens weckt unsere Aufmerksamkeit: Was meint umsonst – gratis oder vergeblich?
Zunächst einmal: Alles Leben ist umsonst, gratis. Keiner hat sich selbst geschaffen. Leben ist das kostbarste Geschenk überhaupt, unbezahlbar. Ohne eigene Vorleistung wurden wir geboren. Hoffentlich und allermeist sind wir Menschen ein Geschenk der Liebe – und falls nicht, so sagt doch unser Glaube: Du bist gewollt, dein Leben ist ein Gottesgeschenk. Kein Mensch ist ein "unwertes Leben". (Christoph Huppenbauer – Aufsichtsrat Christoffel Blindenmission)
Wissen wir, was es heißt, durstig zu sein?
Es geht um mehr als den Durst nach Wasser. Es geht um den Durst nach Leben in all seinen Facetten. Bei allem Wohlstand, der das Leben unserer Gesellschaft in weiten Teilen prägt, sind viele Menschen auf der Suche nach Glück. Sie dürsten nach einem wie auch immer sich gestaltenden glücklichen und erfüllten Leben. Sie dürsten nach Sinn und Orientierung. Der Wunsch nach Selbstbestätigung gleicht manches Mal einem unersättlichen Durst.
Die Angebote, diesen Durst zu stillen, scheinen unbegrenzt zu sein. Und wir lassen uns das auch etwas kosten. Die einen investieren alles in Karriere und Anerkennung, in Gesundheit, in die Erfüllung eines Lebenstraumes oder setzen alles in Partnerschaft und Familie. Andere suchen ihr Glück in immer wieder neuen Beziehungen oder rennen von Event zu Event. Manche versuchen es mit einem alternativen Lebensstil bis hin zur Askese. Vieles passiert unbewusst. Das merken wir spätestens dann, wenn die Quellen versiegen, aus denen wir schöpfen. Wenn unsere Gesundheit wackelt, Beziehungen scheitern, Sicherheiten wegbrechen.
„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“
Dieser Satz ist prägnant. Er tut gut – auch dann, wenn ich aktuell keinen Durst habe. Er spricht dieses existenzielle Bedürfnis jedes Menschen nach Wasser an. Aber es geht um Gott, um seine Gegenwart in unserem Leben, um unseren Durst nach ihm. Er selbst wird unseren Durst löschen. Um dieses Gefühl, um Gottes Geschenk, sein Wirken und seine Perspektive für die Welt und für Sie ganz persönlich.
Und mancher stellt sich erst dann die Frage, wenn er schon alle möglichen Quellen angezapft hat und immer noch nicht gesättigt ist: „Aus welchen Quellen lebe ich?“ Gott will und er allein kann unseren Durst nach Leben stillen aus einer Quelle, die nie versiegt. Er stillt unseren Durst nach Lebendigkeit, Lebenskraft und Erfüllung. Und er hat Freude daran, uns zu beschenken.
ER ist dabei und erinnert daran: Bei mir bist du an der Quelle. Bei mir gibt´s genug, immer genau zur rechten Zeit. Mit deinen Reserven kommst du nicht weit. Ich habe alles dabei, was du brauchst, um ans Ziel zu kommen. Für dich ganz umsonst!
Wer von diesem „lebendigen Wasser“ schon einmal gekostet hat, wird diese Quelle nicht mehr verlassen wollen. Denn selbst in dürren Zeiten müssen wir dann nicht mehr dürsten, sondern empfangen neue Kraft.
Die Lösung
Sind deine Probleme mauerhoch? Fühlst du dich in die Enge getrieben? Schwankst du zwischen Angst und Aggression? Quälen dich Zweifel? Hast Du keine Kraft mehr? Dann zapfe die unversiegbare Quelle unseres großen Gottes, der über unseren Herrn Jesus Christus zu erreichen ist an, und er wird dir mit neuer Kraft zur Seite stehen. Setze deine ganze Zuversicht auf ihn.
In diesem Sinne wünschen wir Dir, dass Du im neuen Jahr 2018, eine tiefe Begegnung mit diesem Gott hast, der uns sagt: „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“
HERZLICH(S)T
Klaus und Dagmar
Von Klaus und Dagmar Mehler. Sie begleiten Einzelpersonen, Paare und Familien im christlichen Bewusstseinscoaching, per Telefon und Zoom. Mehr über Dagmar und Klaus oder ein Erstgespräch anfragen.